Wie die Kuh zum Namen kommt.

Die eindeutige Kennzeichnung der Kühe ist EU-weit geregelt.

Bei uns läuft dies so ab:

Auf Anforderung schickt uns die Landwirtschaftliche Kontroll- und Dienstleistungs GmbH in Kiel – kurz LKV – aus einem Zentralregister Ohrmarken für die Neuzugänge.

Diese bestellen wir übrigens per Internet – jeweils soviel, wie Kälber in diesem Jahr hinzukommen werden.

Über diese Marken bekommt jede Kuh schon mal eine eindeutige Nummer. Außerdem gibt der LKV für jedes „Kuh-Jahr“ – das läuft jeweils vom 1. Juli bis zum 30. Juni des Folgejahres – eine Namensliste für Kühe heraus. Alle Namen einer solchen Jahresliste beginnen mit dem gleichen Buchstaben.

So kann der Landwirt bei einer Kuh schon am Namen erkennen, wie alt sie ist.

Beispiel: Ein am 5. Juli 2014 geborenes Kalb bekommt einen Namen, der mit dem Buchstaben „S“ beginnt, z.B. „Sabine“. Und eine Kuh, die „Fortuna“ heißt, hat im Jahr 2014 schon 10 Jahre auf dem Buckel!

Im Milchhof Reitbrook versuchen wir, über die Namen auch die Abstammung kenntlich zu machen. So ist zum Beispiel „Seenelke“ eine Tochter von „Nelke“.

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